Page 26 - Nachhaltigkeitsstrategie 2023 - 2030 | TU Dresden
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Governance


          Die TU Dresden verfügt über etablierte Strukturen, transparente Prozesse und vielfältige
          Initiativen aller Statusgruppen der Universität, die den Entwicklungsprozess zu einer umwelt- und
          klimafreundlichen Universität schon heute mitgestalten und zukünftig an der Umsetzung der
          Nachhaltigkeitsziele mitwirken werden. Dieser Prozess startete zeitgleich mit der Neustrukturierung
          der Universität nach der deutschen Wiedervereinigung in den 1990er Jahren. Für die strategische
          Ausrichtung der TU Dresden beim Umwelt- und Klimaschutz ist die im Jahr 1991 gegründete
          Kommission Umwelt als zentrales Hochschulgremium für das Rektorat beratend tätig und steuert
          die Umsetzung konkreter Maßnahmen. In ihren Umweltleitlinien bekennt sich die TU Dresden seit
          dem Jahr 2000 zu ihrer Verantwortung, in allen Struktur einheiten der Universität die Belange des
          Umweltschutzes als wichtige Entscheidungsgrundlage einfließen zu lassen. Mit der Etablierung des
          Teams für ökologische Nachhaltigkeit als Informations- und Austauschplattform und der Einrichtung
          eines Green Office im Jahr 2021 hat die TU Dresden jene Strukturen deutlich gestärkt, die eine Ver-
          netzung der vielfältigen Initiativen und Akteur:innen innerhalb, aber auch außerhalb der Universität
          ermöglichen. Die studentische Umweltinitiative (tuuwi) erreicht mit ihren Themen und Angeboten
          die Studierenden direkt und bindet diese aktiv ein.

          Aus diesem Entwicklungsprozess resultieren zahlreiche Impulse zur ökologischen Nachhaltigkeit
          der TU Dresden, die nun strategisch in einer institutionellen Kultur der Nachhaltigkeit in allen
          Organisationseinheiten und Handlungsfeldern implementiert und verankert werden sollen.
          Die Förderung des Nachhaltigkeitsbewusstseins und der individuellen Verantwortungsüber­
          nahme sind dabei in den internen Kommunikationsprozessen von besonderer Relevanz.














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