Page 12 - Nachhaltigkeitsstrategie 2023 - 2030 | TU Dresden
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Hier knüpft das von der TU Dresden initiierte Zukunftsprojekt     "LAB – Living Art of Building" an.
          In diesem Forschungszentrum sollen künftig Antworten auf die drängenden Fragen in der Bau-
          wirtschaft gegeben werden, um den Einsatz der Carbonbetontechnologie zu erleichtern und somit
          einen wichtigen Beitrag zur Treibhausgasneutralität zu leisten. Mitarbeitende aus Wissenschaft und
          Technik werden in den weltweit einzigartigen Labor einrichtungen in enger Zusammenarbeit mit der
          Industrie Ideen und Lösungen für die Entwicklung neuer Materialien, Technologien, Verfahren und
          die weitere Digitalisierung in großem Maßstab erarbeiten.

          Energie und Materialienbeschaffenheit sind ebenfalls zentrale Themen der Nachhaltigkeitsforschung
          an der TU Dresden. Das Verbund-Projekt      GreenCap der TUD und weiterer europäischer Hoch-
          schulen und Akteur:innen entwickelt hochleistungsfähige und nachhaltige zylindrische Superkon-
          densatoren auf der Basis von geschichteten zweidimensionalen Materialien (2DMs) und ionischen
          Flüssigkeiten. Das Projekt identifiziert neue High-End-Anwendungen mit umfassenden Folgenab-
          schätzungen der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit.

          Das Projekt      OSens (Organische Sensoren und Solarzellen) der Professur für Optoelektronik
          erforscht organische Solarzellen, die effizient, kostengünstig, leicht, flexibel, semitransparent und
          nachhaltig herstellbar sind. Damit bieten sie einen wesentlichen Lösungsansatz zur großflächigen,
          preisgünstigen und nachhaltigen Energieversorgung, da die Energierückgewinnungszeit für organi-
          sche Solarzellen deutlich kürzer als diejenige siliziumbasierter Zellen ist.

          Den Herausforderungen der schwankenden Eigenschaften bei der dezentralen Versorgung mit
          erneuerbaren Energien widmet sich das Projekt      EffiziEntEE (Effiziente Einbindung hoher Anteile
          Erneuerbarer Energien in technisch-wirtschaftlich integrierte Energiesysteme). Das Projekt ist ein
          gemeinsames Vorhaben der TU Dresden und der TU Hamburg. Durch die Kopplung der Energiesek-
          toren sollen Möglichkeiten entwickelt werden, überschüssige elektrische Energie aus erneuerbaren
          Energiequellen aufzunehmen, zu speichern und bereitzustellen.


















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